Die Welt vor meinem Fenster versinkt im Schnee und ich mit dazu. Von allen Seiten Dringen Worte an mich heran, die ich gar nicht hören möchte, die versuchen in meine Welt einzudringen. Unfreundliche Worte. Ich habe seit mittlerweile fünf Tagen das Haus nicht mehr verlassen. Stattdessen habe ich mich in meinem Zimmer verkrochen, bin in fremde Welten eingetaucht und habe meine darum herum gebildet. Ich habe mich vom Schnee begraben lassen und mir darunter eine kleine Höhle zurecht gemacht. Dort kann ich wenigstens ich sein. Ich bin glücklich, wenn ich alleine bin, aber einsam möchte ich trotzdem nicht sein. Vielleicht wird es Zeit wieder unter Menschen zu gehen.
11.2.10 17:09
 


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Der Träumer / Website (12.2.10 07:10)
Manchmal ist es unheimlich, wie sehr sich unsere Welten gleichen. Der Schnee scheint uns alle ziemlich mitzunehmen. Entweder kämpfen wir gegen ihn an oder wir lassen uns darunter begraben. Wir beide haben uns für die gleiche Möglichkeit entschieden.

Das komische dabei ist, dass man sich nicht mal richtig schlecht bei dieser Wahl fühlt. Ich möchte gar nicht gegen an kämpfen. Ich suche noch immer nach den Sonnenstrahlen und Herbstblättern des letzten Jahres, anstatt zu schauen, ob es dieses Jahr auch wieder solche Dinge geben wird.

Ich wünsche dir trotzdem ein paar warme Gedanken - von Eishöhle zu Eishöhle.

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