Ihm sind die Fäden aus der Hand geglitten ohne, dass er es gemerkt hat. Er war der Puppenspieler der seine Marionette fest im Griff hatte. Die jeder seiner Bewegungen folgen musste. Jeder seiner Launen. Doch das gestern war der letzte Streich. Vom Spieler unbemerkt holte die Marionette eine kleine Schere aus ihrer Tasche und schnitt Faden für Faden durch. Sie wollte nicht weiter seinen Launen unterworfen sein, kehrte ihm den Rücken zu und verschwand am Horizont. Auf seine Rufe hörte sie nicht mehr.

~

Und gedanklich bin ich immernoch bei gestern Abend und dem Träumer. Dankeschön dafür.

20.2.10 19:03
 


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Der Träumer und der Junge / Website (20.2.10 19:53)
Bitterkeit kommt über mich, wenn ich diese Zeilen lese, weil ich doch so sehr im Gefühl habe, dass ich damit gemeint bin. Es ist eine Schwäche von mir, Dinge voreilig auf mich zu beziehen, aber ich kann mich mit den Text identifizieren, auch wenn ich es nicht gerne tue.

Gestern Abend war schön und heute lasse ich dich mehr oder weniger hängen, so kommt es mir vor.

Ich hätte eine kleine Idee, aber die verrate ich dir unter vier Augen.

Noch etwas Kleines:

Werd mit dir spielen, keiner von vielen,
zieh ich an Fäden, führe dich vor.
Ich lass dich gehen, stehen und drehen,
ich bin der Spieler, du bist der Tor.

Du kannst mir nicht widerstehn,
an meinen Fäden sollst du gehn!
Ganz wie ich will, wird es geschehn!

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