Welch Ironie. Gerade heute sollten wir in Gesprächsführung eine Skalierung ausfüllen mit unserem Befinden. Wir sollten aufschreiben was passieren müsste, dass dieser Wert steigt oder sinkt. Als hätte ich es geahnt trat vor ein paar Stunden genau das ein, was ich als Grund für ein weiteres Sinken angegeben habe.
Sie hat mir die Freundschaft gekündigt. Und das nur, weil ich einmal wirklich zu hundert Prozent ehrlich war. Ich war ehrlich, bwohl ich wusste, dass soetwas passieren wird. Dass sie die Wahrheit nicht ertragen wird. Sie möchte, dass ich ehrlich bin, aber wenn ich ehrlich bin kündigt sie mir die Freundschaft. Ich war mir dessen bewusst, trotzdem hatte ich die Hoffnung es würde nicht eintreten. Und es kommt mir vor wie ein Spiel. Ein Spiel, welches sie schon mit anderen Leuten spielt. Das Warten darauf, dass man ihr hinterher rennt wie ein reudiger Hund. So wie es ihre anderen "Freunde" tun. Aber ich habe beschlossen das nicht zu tun. Ich will dieser Willkür nicht länger ausgesetzt sein. Ich werde ihren Erwartungen nicht gerecht, sagt sie. Deswegen würde sie das alles mit mir nicht mehr aushalten.
Und für einen kurzen Moment treibt mir auch dieses Ereignis eine weitere Nadel in mein Herz. Es ist wie eine kleine Bombe für die Herzensstadt. Es lässt mich an mir selbst und meiner Person zweifeln. Aber anscheinend gab es einen Grund, warum ich sie nicht mehr in dieser Herzenstadt gesehen habe. Schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Und mein Herz hatte Recht.
17.12.10 20:05
 


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